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Mehr Grün statt Asphalt

Die Umgebung der Siedlung Buchegg 2 wird naturnah gestaltet – für mehr Biodiversität und ein besseres Mikroklima.

In der Siedlung Buchegg 2 werden versiegelte Flächen zurückgebaut und die Umgebung ökologisch aufgewertet. Damit verbessert die BGW die Bedingungen für bestehende Bäume, fördert die Biodiversität und trägt zu einem besseren Mikroklima und einer höheren Aufenthaltsqualität bei.

Seit Juni 2026 wird die Umgebung von Buchegg 2 schrittweise umgestaltet. Ein wichtiger Teil davon ist der Rückbau einzelner Asphaltflächen. Gleichzeitig werden bestehende Baumscheiben vergrössert und Flächen für die spätere Begrünung vorbereitet. Die Planung der ökologischen Aufwertung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Quadra GmbH.

Mehr Raum für Grün

Mit dem Rückbau der Asphaltflächen wird der Anteil versiegelter Flächen in der Siedlung reduziert. An ihre Stelle treten künftig Kiesflächen, Blumenrasen und weitere naturnahe Begrünungen. Auch rund um die bestehenden Bäume verändert sich die Umgebung: Die Baumscheiben wurden vergrössert und werden in den nächsten Monaten neu begrünt. Die Massnahmen sollen die Wachstumsbedingungen der Bäume verbessern und gleichzeitig die Biodiversität und das Mikroklima in der Siedlung fördern.

«Jede Fläche, die wir entsiegeln können, ist ein Gewinn. Regenwasser kann wieder versickern, Bäume erhalten bessere Bedingungen und es entstehen neue Lebensräume. Gleichzeitig wird die Siedlung grüner und vielfältiger – davon profitieren auch unsere Bewohner*innen.»

Lukas Schaffhuser, Vizepräsident und Projektleiter

Die baulichen Arbeiten schaffen zunächst die Voraussetzungen für die neue Gestaltung. Die Begrünung folgt im Frühjahr 2027, wenn die vorbereiteten Flächen angesät und neu bepflanzt werden.

Über 1’000 Quadratmeter für eine naturnahe Begrünung

Mit der ökologischen Aufwertung entstehen unterschiedliche naturnahe Flächen. Das Begrünungskonzept sieht 65 Quadratmeter Blumenrasen, 165 Quadratmeter begrünte Baumscheiben sowie 830 Quadratmeter Magerrasen und Ruderalvegetation vor. Als Ruderalvegetation werden locker bewachsene Flächen auf kargen, oft kiesigen Böden bezeichnet. Sie bieten geeignete Bedingungen für Pflanzen, die an solche Standorte angepasst sind.

Im Frühjahr 2027 werden die vorbereiteten Flächen angesät und die Baumscheiben mit Wildstauden bepflanzt. Dazu gehören Wiesen-Salbei, Kartäuser-Nelke, Wegwarte, Wilde Malve und Wiesen-Schafgarbe. Wo möglich, kommen Pflanzen aus Schweizer Ökotypen zum Einsatz. Mit der Zeit entwickelt sich so eine vielfältige Vegetation, die zur Biodiversität in der Siedlung beiträgt.

Naturnahe Flächen brauchen eine andere Pflege

Damit sich diese Vegetation entwickeln kann, wird auch die Pflege darauf abgestimmt. Statt alle Flächen regelmässig kurz zu mähen, richtet sich die Pflege nach der jeweiligen Vegetation. Blühende Pflanzeninseln können stehen bleiben, Magerrasen und Ruderalflächen werden seltener geschnitten. Auf Bewässerung und Düngung wird verzichtet. Gleichzeitig werden die Flächen regelmässig auf invasive Neophyten kontrolliert.

Die ökologische Aufwertung ist deshalb nicht mit den Bauarbeiten abgeschlossen. Nach der Ansaat und Bepflanzung im Frühjahr 2027 entwickeln sich die neuen Flächen Schritt für Schritt weiter und verändern dabei auch das Erscheinungsbild der Siedlung.