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Hauswart mit Herz, Handwerk und viel Eigenverantwortung

Patrick Hablützel: Zürcher, Familienmensch und Tüftler. Der Hauswart der Siedlungen Buchegg 1 und 2 bringt Handwerk, Herz und Haltung zusammen – mit Freiraum, Nähe zu den Menschen und Sinn für Qualität. Seit fünf Jahren ist er das Rückgrat vor Ort.

Der 58-jährige, gebürtige Zürcher lebt heute in Wallisellen. Er ist verheiratet und Vater zweier inzwischen fast 30-jähriger Kinder. Seit rund acht Monaten ist er Grossvater – eine Rolle, die ihm spürbar Freude macht.

Seinen beruflichen Weg begann er mit einer Lehre als Automechaniker. Dieses handwerkliche Fundament prägt ihn bis heute. Er repariert gern, tüftelt und erkennt technische Zusammenhänge schnell. Diese Fähigkeiten nutzt er täglich in seiner Arbeit. Seit fünf Jahren arbeitet er bei der Baugenossenschaft als Hauswart der Siedlungen Buchegg 1 und 2. Mit viel Engagement hält er die Anlagen in gutem Zustand und sorgt dafür, dass sich die Bewohnenden wohlfühlen.

An seinem Beruf schätzt er den direkten Kontakt mit den Menschen und die Abwechslung. Es gibt keinen Standardtag. Jeder Tag bringt etwas Neues. Oft weiss man am Morgen nicht, was kommt. Aufgaben ändern sich auch während des Tages. Genau das gefällt ihm. Er mag keinen 08/15-Job mit festen Abläufen. Auch die Gartenarbeit gehört dazu. Sie macht ihm Freude, auch wenn er selbst mit einem Lachen sagt, er habe eigentlich «keine Ahnung von Gartenarbeit».

Ein Moment, der ihm zuletzt besonders geblieben ist:

„Auf dem Dach der Buchegg 2 hoch über Zürich und bei strahlendem Sonnenschein, habe ich die Fahnen zum 100-Jahr-Jubiläum aufgehängt. Mit Blick über den See bis zu den Bergen wurde mir klar, wie sehr ich meine Arbeit schätze und wie stark ich mich damit identifiziere.“

Patrick Hablützel

Ein Moment, der ihm zuletzt besonders geblieben ist:

 

An seinen ersten Arbeitstag bei der BGW erinnert er sich gut. Er war mit Andy Fanger (Hauswart Siedlung Rotbuch/ Geibel) unterwegs, der ihm sagte, er sei seit 35 Jahren Hauswart und es sei der beste Job, den es gebe. Sein erster Gedanke: „Wow, das hört man selten.“ Dieser Satz blieb hängen. Heute kann er ihn aus eigener Erfahrung bestätigen.

Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Vorstand erlebt er stimmig. Er hat viel Freiraum in seiner Arbeit. Er strukturiert seinen Tag selbst und trifft eigenständig Entscheidungen. Vertrauen, Freiraum und Unterstützung sind für ihn nicht selbstverständlich und deshalb besonders wertvoll. Die kurze Entscheidungswege bei der BGW helfen ihm zusätzlich in seinem Arbeitsalltag. Ausserdem schätzt er den grossen Handlungsspielraum. Er kann sein Macher-Sein «voll ausleben, ohne ausgebremst zu werden.» Diese Eigenverantwortung und die flachen Hierarchien machen seine Arbeit stimmig und motivieren ihn. Seine Hands-on-Mentalität passt gut zur BGW und stärkt die Zusammenarbeit.

Der Zustand der Liegenschaften ist ihm zentral. Gepflegt, sauber, von hoher Qualität – so will er sie sehen. Seine Haltung deckt sich mit der der Genossenschaft. Er besteht darauf, im Sinne der Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu handeln. Und wenn repariert wird, dann nachhaltig und in verlässlicher Qualität.

Auch privat sucht er Abwechslung. Er reist gern und besucht selten zweimal denselben Ort. Wenn doch, dann nicht dieselbe Unterkunft. Das zeigt seine Offenheit, Neugier und Flexibilität – Eigenschaften, die auch seinen Berufsalltag prägen. Mit Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Nähe zu den Menschen ist er eine tragende Stütze im täglichen Betrieb der BGW.